Sandrine Ma Copine
Eine Riesling-Sylvanerin
Da hast du einen kreativ gefüllten Arbeitstag hinter dir, kommst nach Hause und findest ein Präsent! So ist es mir letzten Donnerstag ergangen.
Und läck war ich erfreut! Sandrine, eine Riesling-Sylvanerin (oder auch Müller-Thurgau genannt), hat sich von Schaffhausen her aus der GVS Weinkellerei auf den Weg gemacht, um mich zu Besuchen. Mit allerlei blingigen Karten und Stickers ausgestattet kam sie an, genau mein Ding! Mich dünkt ich hätte irgendwo in meinen Blogposts mal erwähnt, dass ich Liebhaberin von Riesling-Sylvanern bin. Anscheinend hat das Sandrine entdeckt.

Fägig wine More, wie wir hier in Bern sagen. Sie hat sogar eine Karte mitgebracht, auf der sie sagt, sie sei neu hier (sie ersetzt ihre Tante Margrit), frisch und gemacht für leichte Momente. Also sowas finde ich zurzeit ziemlich sexy, denn zu viel ist geschehen in den letzten Monaten (dazu mehr in einem anderen Blogpost). Sie meint auch, dass sie perfekt zu guten Gesprächen passe und einfach Lebensfreude im Glas sei. Das ist ja schon fast unser Motto! Also, vom überraschenden Besuch und ihrem Statement her, passen wir schon mega gut zusammen.
Nun denn Sandrine, lass uns zusammen sitzen und schauen, was in dir steckt.
Ou du! Im Factsheet bei GSV steht, dass du – unter anderem – prima zu Zitronentarte passt. Das testen wir dann auch gleich, gäu! Denn Serge hat zufälligerweise eine gebacken, von der es noch Reste hat.
Auso legen wir los:
Farbe: Leinenfarbig
Alkoholgehalt: 11.8 %
Aromen: frisch, fruchtig nach Pfirsich, Zitrone, Quitte und eine sehr angenehme Mineralität. Die fast als erstes präsent ist.
Im Mund erfrischend, mit einer salzigen Note, ziemlich Pfirsichlastig. Die Versprechen auf der Etikette werden eingehalten, danke dafür Sandrine. Und es ist definitiv ein Sommerwein.


Und diese Geschichte erzählst du:
Sandrine schmeisst eine Abend-Gartenparty im Sommer. D Modis tragen Röckli, d Giele Shorts und T-Shirt, alle sind richtig fröhlich und es herrscht eine ausgelassene Stimmung. Überall hat es Lichterketten, eine kleine Band spielt gute Musik und es wird fingerfood, Tapas und allerlei Köstlichkeiten auf Blätterteigbasis serviert. Sandrine kommt ja ursprünglich aus Südfrankreich, genauer aus Mèze in Okzitanien. Dieser Wein erinnert sie ans Meer, den Etangue und das glitzernde Wasser. Es ist ein wenig, als wäre sie wieder dort.

Dieser Wein ist definitiv einer, den man öffnet und trinkt. Nicht im Glas rumstehen lässt oder stundenlang in den Fingern hält. Du weisst ja, erstens gibt das unschöne fettige Fingerabdrücke aufs schöne Glas und zweitens, würde er an Frische verlieren.
Liebe Sandrine, du passt tatsächlich auch mega gut zur Zitronentarte. Nun schick ich dich los, geh und organisier die nächste Party unter dem Sternenhimmel, mit fröhlicher Musik, ausgelassener Stimmung und viel Gelächter.
Herzlich, Team WeinWeib
P.S. Interessiert an anderen Weinen von dieser Kellerei? Hier geht’s lang.
