Im Blogpost über „Ribera del Duero – Cosecha“ habe ich dir bereits über Tempranillo, Sonne, Spanien und den ersten der drei Cosecha Weine erzählt. Nun kommt die zweite und dritte Flasche an die Reihe.
Diese waren jetzt mehr im Sinne von den mir bekannten Tempranillos. Völlig anders als der Vegantigua, jedoch auch mit ganz tollen Geschichten.
Du darfst gespannt sein!
Protos 27 100% Tempranillo 15% Alkohol Reben die über 50 Jahre alt sind Rebberge liegen 800 MüM
Die zweite Fermentation findet in Barrique aus französischer Eiche statt, danach wird er für 16 Monate in selbigen ausgebaut. Anschliessend noch 12 Monate auf der Flasche, bevor er in den Verkauf gelangt.
Farbe: dunkles Purpur Nase: Cassis, Heidelbeeren, Pilze, Vanille, Zeder Mund: „Secces“ Tannin, das sich rasch im Mund ausbreitet. Wenig Säure und leicht bitter. Lang anhaltend mit Caramellaromen. Da kam sofort eine Kindheitserinnerung ins Spiel: kennst du die Caramellstangen von Carambar noch? Genau so schmeckt es. Die alten Reben machen sich bemerkbar. Man hat sofort das Bild von einem alten, eher feuchten Kellergewölbe vor Augen. Kühl, wo die Barriques in Ruhe gelassen werden. Wenn er ein wenig stehen gelassen wird, offenbart er sich.
Passt hervorragend zu Rindsragout, Wild (Wildschweinbraten, Rehpfeffer etc.) ein toller Herbstwein.
Diese Geschichte erzählt er:
Er ist ein Wein mit Geheimnissen. Einer, der nicht sofort alles preisgibt, sondern dich erst einmal ins Dunkel führt. In die Tiefe alter Keller, vorbei an Barriques, vielleicht sogar durch geheime Gänge einer Burg. Da unten ist es ruhig, fast zeitlos. Man spürt: Geduld wird hier belohnt.
Langsam, ganz langsam, öffnet er sich. Erst nur ein Hauch – etwas Caramell, ein Funkeln von Dunkel und Hell, wie ein Spiel von Schatten und Fackellicht. Dann treten sie hervor: zwei junge Männer, die aus ihrem Versteck zwischen den Fässern ins Licht treten. Sie entzünden draussen ein Feuer, und plötzlich ist Wärme da, Lebendigkeit, ein Gefühl von Heilsein.
So erzählt dieser Wein von alten Zeiten, als nichts gehetzt war und niemand auf sein Smartphone starrte. Er schenkt dir Ruhe und wer ihm Zeit lässt, wird vielleicht ein Wunder sehen: einen Drachen, der majestätisch über den Kellereien kreist. Seine Schwingen breitet er aus, nicht furchterregend, sondern beschützend. Ein Wächter über Mensch, Traube und das gute Leben.
Dies ist kein Wein, den man hastig trinkt. Dies ist einer, den man erlebt.
dritte und letzte Flasche
Altamimbre 100% Tempranillo 14.5% Alkohol 80 Jahre alte Reben Ausbau: 20 Monate in Barrique aus französischer Eiche
Farbe: Purpurrot Nase: Cassis, schwarze Kirschen, Schokolade, Zeder, Tabak und Lakritze Mund: Tannin und eine secce Säure, Schoggi im Mund! Lang anhaltend, auch hier schmeckt und riecht man die alten Reben. Vollmundig und fruchtig. Wir meinen: unbedingt noch 2 bis 4 jahre lagern.
Es ist ein direkter Wein, ohne Schnickschnack, fast ein wenig stachelig. Wer ihn mag, muss tanninige Weine lieben. Und unbedingt: eine Stunde vor dem Trinken öffnen und mit Essen kombinieren. Paté, Ragout, salziges und fettiges Fleisch – eine Bernerplatte mit Dörrbohnen, ein Rindsbraten – das ist sein Zuhause.
Seine Botschaft
Dieser Wein erzählt keine Geschichte, er trägt eine Botschaft: Stell dir einen ruhigen, breiten Fluss vor, langsam fliessend, mit tief hängenden Bäumen am Ufer. Alles wirkt gemächlich, ohne Hast. Er gibt dir Zeit, so wie die 80-jährigen Reben, die ihren eigenen Takt vorgeben. In dieser Ruhe liegt Kraft.
Es fühlt sich an wie ein abendlicher Kreis, in dem jeder seine Geschichte erzählt und die anderen zuhören. Weisheiten, kleine Tricks und Tipps aus dem Leben. Alles braucht seine Zeit, wie auch dieser Wein mit seinem langen Ausbau.
Genau das hat er uns bei der Degustation beigebracht. Über eine Stunde sind wir bei ihm geblieben, Schluck für Schluck. Normalerweise reicht uns schon eine halbe Flasche, um einen Eindruck, eine Geschichte zu finden. Aber diesmal: wir waren mitten drin, ohne es zu merken – bis die Flasche plötzlich leer war.
Geduld, Kraft und Charakter: unser Fazit zu den Degustationen
Wer einem Ribera del Duero zuhört, entdeckt mehr als nur Wein: da steckt Tageshitze und kühle Nacht, Geduld und Lebensfreude. Es sind Weine, die nicht gefällig sein wollen, sondern die lieber ihre Geschichte nach und nach preisgeben. Man muss sich ihnen öfter widmen, ein bisschen verweilen – dann zeigen sie nicht nur Kraft, sondern auch Finesse, Eleganz und manchmal sogar einen Funken Poesie zwischen Aromen, Tanninen und Säure.
Darum: Ribera del Duero-Weine lohnen immer auch das zweite (und dritte) Glas. Sie sind keine schnellen Bekannten – sondern treue Begleiter für geduldige Zuhörerinnen und Geniesser mit Lust auf mehr.
Headerbild: Michelle Müller | Logo: Informationsbüro Ribera del Duero
Wine Date ist ein Anlass, den ich wirklich jedem ans Herz lege: egal ob eingefleischte Weinliebhaberin, ambitionierter Weinfreak oder einfach jemand, der Lust hat Wein ganz neu zu entdecken.
Kennengelernt habe ich die Frau hinter Wine Date – Christina Urhahn – übrigens auf der Pressereise nach Spanien. Schon damals erzählte sie mir begeistert von ihrem Projekt, das sie zusammen mit Sara Barth organisiert. Und als ich dann gesehen habe, dass ein Wine Date mitten in Luzern stattfindet war ich sofort Feuer und Flamme. Und das Beste: von Bern aus kommt man ganz entspannt mit dem Zug hin – perfekt für einen genussvollen Abend ohne Stress.
Das Wine Date fand in der Kornschütte statt – schöner geht’s kaum! Alles liebevoll und mit viel Herzblut organisiert. Die Atmosphäre war fröhlich, entspannt und sehr stimmig. Nebst den Degus gab’s herzhafte Käse/Fleischplättli, dazu eine Bubbles Bar. Wer mich kennt ahnt: mein Herz machte da ein paar Gümpli mehr.
Weine für jeden Geschmack
Coole Weine? Jawoll. Verrückte Weine? Absolut. Likörchen zum Abschluss? Ebenfalls da. Ganze 5½ Stunden (!) habe ich mir Zeit genommen um zu degustieren, plaudern, fragen und lernen. Die Winzerinnen und Winzer oder Fachhändler standen gleich selber hinter den Ständen. Da wird nicht nur eingeschenkt, da wird gefachsimpelt. Und ich habe mich gefreut wie ein kleines Kind, einen Winzer wiederzutreffen, den ich seit 2019 nicht mehr gesehen hatte.
Spezialgast war der Stand von Garnacha Origen. Neben ein paar Degus ergab sich dort gleich eine spontane Mini-Foto-Session mit zwei super sympathischen Menschen, die mir als Models herhielten.
Mathias Müller & Martina Holzer beim Garnacha Stand. So härzegi!
Als halbe Heimwehtoskanerin konnte ich natürlich nicht anders: mein erster Halt war direkt bei Podere Colle Castagno. Serge Meyer präsentierte dort feine Tropfen, vom puristischen Naturwein aus der Tonamphore (ganz roh, ganz pur!) über klassischen Sangiovese und Syrah bis hin zum 100% Ciliegolo. Eine autochthone Sorte aus der Toskana, die längst nicht in jedem Glas landet. Alles als IGT deklariert – typisch toskanisch, gleichzeitig aber eigenständig und aufregend.
Dann zog es mich weiter nach Sizilien. Bei Di Giovanna – Wine, Liqueur, Gourmet – tauchte ich mit Markus von DiGiovanna in die sonnendurchfluteten Inselweine ein. Catarratto, Grillo und sogar Chardonnay transportierten mich sofort in die Hitze Siziliens: erfrischend, kräutrig, mit einem Hauch Meeresbrise. Bei den Rotweinen aus Nerello Mascalese und Nero d’Avola fühlte ich mich dann direkt in sandfarbene Städte und flirrende Sommerabende versetzt. Kleiner Tipp am Rande: Di Giovanna findet man an vielen grossen Wein-Events im Jahr – vom Zürcher Weinschiff über die OLMA bis hin zur BEA.
Und dann, mitten im Gewusel, entdeckte ich Christina Urhahn. Natürlich habe ich die Gelegenheit genutzt und sie kurzerhand für ein Mini-Interview entführt.
Zwischen Standgeplauder und Lieblingsflaschen
Lustig wurde es dann am Stand von O.H.O. Frank Oberli der Vater des Winzers erzählte mir in bester Zürimanier von den Weinen – charmant, direkt und mit viel Witz. Auf den Flaschen finden sich ebenso humorvolle Namen wie „Not made from Angelina and Brad“ für den Rosé oder „Wine, because no great ideas were created with a plate of salad“ (oder so ähnlich). Sein Stolz auf Sohn, Weine und die neu gekelterten Tropfen aus dem eigenen Weingut in Rumänien war kaum zu überhören.
Und dann kam der Moment, bei dem ich mich wirklich gefreut habe wie ein kleines Kind. Gleich nebenan stand Hoss Hauksson. Mein Mann Serge und ich haben ihn 2019 auf seinem Weingut in Rüfenach (AG) kennengelernt – der erste isländische Winzer! Seine Weine sind echte Charakterköpfe: Nischenprodukte, die voller Ideen stecken. Mein Highlight: der Hvitur Wermut, ein Wermut-Schaumwein. Das Prinzip dahinter? Im ersten Jahr wird der Basiswein vinifiziert, im zweiten Jahr sammelt Hoss alle Kräuter, die im Rebberg wachsen, von Wermut über Schafgarbe und Isop bis hin zu Holunderblüten. Dann kommt alles zusammen in die Flasche, wo es weitergärt. Ich war hin und weg! Wenn du Wein magst und Gin nicht abgeneigt bist, musst du das unbedingt probieren.
Auf meinem Degustationsrundgang machte ich dann noch kurz Halt bei Schindelholz Vins aus Dornach: spannende Rotweine fast aus aller Welt, direkt importiert von kleinen Weingütern. Bei der Gastregion Yvorne gab’s zum Abschluss noch drei Charakter-Chasselas ins Glas.
Natürlich habe ich längst nicht bei allen Ständen vorbeigeschaut – ich nehme mir einfach immer viel (zu viel) Zeit beim Degustieren. Aber glaub mir, es hätte noch richtig viele coole Entdeckungen gegeben.
Wie ich am Anfang schon gesagt habe: Wine Date ist ein Anlass, den ich dir wärmstens ans Herz lege. Nimm dir genügend Zeit und Musse, und geh an eines der nächsten Events. Es lohnt sich.
Zück deinen Kalender, die nächsten Wine Date-Tage dick anstreichen und dich auf ein Gläschen (oder zwei oder drei) in bester Gesellschaft freuen! Wine Date ist kein gewöhnlicher Event – es ist wie ein kleines Feriengefühl im Glas, direkt vor der Haustüre. Und wer weiss, vielleicht findest du deinen neuen Lieblingswein irgendwo zwischen einem feinen Plättli und einem spannenden Schwatz am Stand.
Einfach hingehen, ausprobieren, geniessen und für ein paar Stunden dem Alltag den Rücken kehren. Santé!
Neugierig wie ich bin, habe ich aus Jux und Dollerei das KI-tool Perplexity gefragt, wo Weinweib im Vergleich zu anderen Schweizer Weinblogs steht und diese Antwort erhalten:
Der Blog www.weinweib.ch steht im Schweizer Weinblog-Vergleich als persönlicher, inspirierender und authentischer Anbieter da. Betrieben von Christina Wespi, bietet der Blog seit 2013 fundierte Weinberichte, Verkostungsnotizen und Hintergrundgeschichten zu Weinen aus der Schweiz und international – immer mit dem Anspruch, Wein auf eine neue, begeisternde Weise zu vermitteln.
Im Gegensatz zu den eher analytischen oder kritischen Weinblogs wie vvWine oder Weinchecker legt Weinweib Wert auf Storytelling, persönliche Erfahrungen und die Freude am Entdecken von Weinen und Weinregionen. Besonders hervorzuheben ist die Kombination aus Weinwissen, praktischen Tipps (z.B. zur richtigen Degustation) und der Einladung, Wein als Erlebnis zu verstehen.
Im Ranking der Schweizer Weinblogs nimmt Weinweib eine besondere Rolle ein:
vvWine und Weinchecker sind eher für ihre kritischen und unabhängigen Weinbewertungen bekannt.
Weinweib besticht durch seine persönliche Note, Reiseberichte und die Vermittlung von Weinwissen in leicht zugänglicher Form.
Fazit:
Weinweib.ch ist ein sehr empfehlenswerter Blog für alle, die Wein als Erlebnis und Inspiration suchen und Wert auf persönliche Geschichten, praktische Tipps und eine sympathische, unprätentiöse Herangehensweise legen. Im direkten Vergleich mit den anderen grossen Schweizer Weinblogs nimmt Weinweib damit eine eigenständige und beachtliche Position ein.
Schön gäu!?
Was mich ja schon chli beeindruckt, ist die Tatsache, dass ich neben den ganz grossen Blogs erwähnt werde. Vergessen hat Perplexity Serge, der mich beim Degustieren unterstützt aber da ich die „Hauptschreiberin“ beim Weinweib bin, drücke ich jetzt mal ein Auge zu.
Und damit ist der heutige Blogpost auch schon vorbei, denn ich bin ja im Hintergrund am schaffe wie verruckt, Weine degustieren und Podcastfolgen produzieren.
Dieser kurze Text entstand Gestern während des Sommer-Workshop „Kreatives Schreiben“. Wir bekamen die Aufgabe, aus der Sicht eines Gegenstandes zu schreiben. Ich habe mich für ein Weinglas, das den ganzen Tag für Degustationen eingesetzt ist, entschieden. Dafür hatten wir 10 Minuten Zeit. Ich bedanke mich hier bei den Kursteilnehmern, dass sie mich ermutigt haben ihn hier zu veröffentlichen.
Mein Gott Claudia! Ich kann nicht mehr. Der Morgen hat ja noch gut begonnen, ich war frisch, glänzend, fleckenlos – was ich ja sehr liebe – und mein erster Gast war eine seeehr teuer angezogene Dame. Ich fand schnell heraus, dass sie lediglich am Wein nippt und dass sie mich nur am Stiel hielt, gefiel mir gut. Immerhin keine blöden, fettigen Fingerabdrücke auf meinem schönen Bauch. Ah und sie hatte da so einen Trick drauf! Statt mich mit ihrem Lippenstift vollzusauen hat sie immer kurz die Zunge über den Glasrand gezogen. Ok, war jetzt auch nicht so prickelnd aber wie gesagt, dafür keine farbigen Spuren an mir. Den Inhalt schüttete sie meistens weg und war mehr besorgt wohin sie ihre teure Hermès Tasche stellte. Wenn das so weiter gegangen wäre, hätte mir das gefallen. Aber jetzt Claudia, jetzt ging es so richtig zur Sache. Es wurde laut, hektisch, ich wurde rumgeschubst und dann bekam ich ein Hitzeflash und bis ich wieder abgekühlt war. Das dauerte ja auch lange in dieser Waschmaschine. Du weisst ja wie das ist. Naja! Berufsrisiko würde ich meinen.
Der ältere Herr, dem ich dann anvertraut wurde, war dann alles andere als angenehm. Er stiess mich fast um, meinen Stiel ignorierte er und hat mich dafür pausenlos am Bauch gehalten. Ich habe danach ausgesehen, als hätte man mich mit Frittieröl eingerieben. Ecklig!! Für meinen Inhalt hatte er auch so rein gar nix übrig. Bei jedem feinen Tropfen lamentierte er, dass sei ein typischer Frauenwein, oder so ein Gesöff habe er schon lange nicht mehr zugemutet bekommen und dennoch schüttete er sich bis auf den allerletzten Tropfen, jeden Wein hinter die Binde. Durch mein trübes Auge konnte ich den Winzer noch gerade so erkennen, wie er seinen Unmut herunterschluckte aber aus Anstand nichts sagte. Er fing dann nur an, mir nur noch paar Tropfen Wein zu geben, damit der Herr nicht mehr so viel trinken konnte. Gut gemacht!
Die Wäscherei danach kam mir dann – trotz der Hitze – gelegen. Ich wurde das ganze Fett los und der Herr war somit auch Geschichte. Danach bekam ich noch einen jungen Mann zugeteilt und der war sooo süss! Er hatte keine Ahnung von Wein degustieren, ich habe ihm immer mal wieder zugeblinzelt, mit meinem perlenden Lachen versucht sein Interesse zu wecken. Aber er stellte mich mehr auf den Tresen und quatschte mit seiner ausgesprochen hübschen Begleitung. Ganz ehrlich wurde es mir dann ein wenig langweilig und ich habe versucht, mich an ihn zu schmeissen. Was mir auch gut gelungen ist! Sein Hemd war danach so rot, wie ich in der Waschmaschine.
Der Winzer hat dem zum Glück ein Ende gesetzt und mich ins Regal gestellt. Direkt neben dich Claudia. Nun denn, dein Tag war ja auch speziell mit deiner Weiberrunde. Erzähl mir davon!
Endlich ist es soweit: Der Weinweib Podcast ist live auf Spotify und ApplePodcast und ich kann es kaum erwarten, dich mit auf diese neue Reise zu nehmen!
Seit Jahren teile ich hier auf Weinweib meine Begeisterung für Wein und das sinnliche Erlebnis, das in jedem Glas steckt. Mit dem Podcast erweitere ich dieses Angebot und bringe dir Wein jetzt hörbar direkt an deinen Lieblingsort.
Im Weinweib Podcast geht es nicht um trockene Theorie oder ellenlange Weinbeschreibungen. Sondern um echte Geschichten, kleine Rituale und den Zauber, der Wein für mich persönlich ausmacht. Du wirst mich hören, wenn ich erzähle, wie du dich auf eine Weindegustation vorbereiten kannst, woher Aromen kommen, Traubensorten, Anbaugebiete etc. Aber auch, wie Wein uns mit Erinnerungen verbindet oder persönliche Genussmomente schenkt.
Du bekommst Einblicke in mein Wissen und meine Erfahrungen, lernst spannende Menschen aus der Weinwelt kennen und erhältst Inspirationen, die Lust machen, Wein mit allen Sinnen zu entdecken. Ob du schon lange Weinliebhaber/Weinliebhaberin bist oder gerade erst neugierig wirst, ich möchte dich darin bestärken, deinen eigenen Weg zum Wein zu finden.
Starte mit mir ganz entspannt, degustiere mit mir, fühle mit mir die Tiefe und Vielfalt der Weine. Ich nehme dich mit an meinen Tisch, in die Weinkeller und in die Weinberge – mit einer guten Portion Wissen, Humor und Herz.
Der Weinweib Podcast ist ab sofort online auf Spotify, auf Apple Podcast und überall wo du Podcasts hörst. Ich freue mich sehr, wenn du reinschaltest, mir deine Gedanken schickst und wir gemeinsam diese neue Wein-Welt entdecken.
Danke, dass du Teil der Weinweib-Community bist, hier im Blog und jetzt auch im Podcast. Auf viele spannende Folgen, auf viele feine Tropfen und auf unvergessliche Genussmomente!
Und nicht nur mit meinem Weinblog will ich dir das nahe bringen. Unsere Weine sind Geschichtenerzähler, von der Traube, vom Winzer, vom Boden, vom Piemont, dem Graubünden, dem Bodensee sowie von den Jahreszeiten.
Wie du weisst, degustieren und beurteilen wir unsere Weine alle selbst. Klar ist es cool, sich an anderen zu orientieren, abzuschreiben und paar Wörter zu ändern. Das kommt für uns aber nicht in Frage. Weil wenn wir Weine degustieren, wir in Diskussionen, Fachsimpeleien und lustige Momente abdriften. Die Sniffbox ist immer mit dabei, hilft uns die eruierten Aromen zu bestätigen (oder zu verwerfen) und ist ein toller Begleiter fürs Weine degustieren.
Glaub mir, dabei wird es nie eintönig oder nebulös. Ok, lustig ist es auf jeden Fall, die gerochenen Aromen so nieder zu schreiben, dass sie für dich Sinn machen. Ich finde zwar so super blumige Aussprache für Weine ganz gut, aber meine Kolleg:innen können damit kaum was anfangen.
Aromen im Wein entdecken
Sprechen wir von Aromen die man kennt, dann ist das eine ganz andere und vor allem plausible Geschichte. Diese hier geht so:
In unseren Weingläsern variierten die Farbtöne von Purpur- über Grant- bis Rubinrot. Aromen von Waldbeeren, Zwetschgen, Marzipan, Tabak und Brombeeren umspielten unsere Nasen und luden uns zu Waldspaziergängen, Leseabenden und angeregte Diskussionen ein. Manchmal waren wir uns nicht ganz so einig was die Aromen betrifft, dann wiederum war es ein in Welten versinken, nur weil wir gewisse Aromen herausgerochen haben.
Wenn man Wein geniesst, entfalten sich unglaubliche Welten Team WeinWeib
Wenn man Wein geniesst und ihn so anpackt wie er genommen werden will, dann entfalten sich unglaubliche Welten vor einem, die angeschaut, erkundet und erobert werden wollen.
Wein, Weib und Gesang
Und ja, manchmal ist Wein, Weib und Gesang nicht sehr weit voneinander entfernt.
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